Scheintods Blog Reloaded : Das Bild vom hässlichen Deutschen

Der 25. Jahrestag der Vorfälle von Rostock-Lichtenhagen,
sind ein guter Anlaß mal wieder zwei Artikel aus meinem
alten Scheintod-Blog zu bringen. Angesichts dessen, was
in den Medien über die Vorfälle berichtet, erscheinen
sie aktueller, denn je :

Das Bild vom hässlichem Deutschen
05-06-2014

Seit den Zeiten des Ersten Weltkrieges lebt es immer wieder
auf das Bild des ´´ hässlichen Deutschen „.
Zuletzt wurde 1992 ein arbeitsloser Baumaschinist aus Rostock
propagandistisch zum Sinnbild des hässlichen Deutschen erklärt.
Harald Ewert ( *1954 -†2006 ) wurde zu einer Symbolfigur der
Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen am 24. August 1992.
Ein von dem Pressefotograf Martin Langer geschossenes
Schwarzweiß-Foto zeigte Ewert mit ausgestrecktem Arm zum
Hitlergruß, bekleidet mit einem Trikot der deutschen
Fußballnationalmannschaft und einer im Schritt befleckten
Jogginghose. Noch über seinen Tod hinaus dient Harald Ewert
von da an als Sinnbild des hässlichen Deutschen und das
Foto von ihm wurde gar zu einer ´´ Ikonen der Nachkriegs-
Fotografie in Deutschland „erklärt. Es wurde hundertfach
veröffentlicht und befindet sich in Sammlungen von u.a. dem
Haus der Geschichte in Bonn und dem Deutschen Historischen
Museum in Berlin. Wozu ?
Wer aber benötigt denn nun solch eine platte Propaganda ?
Hätte man etwa einen besoffenen Punk so abgelichtet und
zum Sinnbild der linken Szene erklärt ? Harald Ewert
selbst konnte sich dagegen nicht mehr wehren, seine
Persönlichkeitsrechte galten nichts der Pressemeute.
Nein, hier hat die deutsche Presse wohl ihr letztes
bißchen Würde verloren, um ein längst tot geglaubtes
Feindbild wieder aufleben zu lassen und die Welt griff
dieses Bild nur zu gerne auf.
Das damals in Rostock-Lichtenhagen die Anwohner Wochen
lang von 400 illegalen Asylanten belästigt, welche sich
ähnlich kriminell aufführten wie Jene im Asylantencamp
2013/14 in Berlin-Kreuzberg, das erfuhr man nicht. Das
Politik und Staat die Bürger im Stich ließ mit diesem
Problem, um offenbar ganz bewusst solch eine Stimmung
unter den Einwohnern zu schüren, auch nicht. In der
WIKIPEDIA wurde der Hinweis darauf, das es sich bei
den 400 dort in Lichtenhagen campierenden Asylanten
um Illegale handelte, klammheimlich gelöscht.
Warum drückte der vor Ort befindliche Pressefotograf
Martin Langer gerade in diesem Augenblick auf den
Auslöser ? Weil die linke Agitationspresse genau
solch ein Foto wollte, um , ganz in Goebbelscher
Propagandamanier, einen betrunkenen Zaungast zum
Sinnbild der Lichtenhagener Einwohner medial zu
erheben. Geht’s noch ?! Das ist als würde man in
Nähe des Reichstag einfach mal einen herunter
gekommenen Penner ablichten und diesen sodann
zum Sinnbild für die deutsche Politik erklären !
Offenbar wollte da jemand ganz bewusst das Bild
des hässlichen Deutschen wieder auferstehen lassen
um sodann weltweit die Vorurteile gegen alles
Deutsche zu schüren. So wurde denn der Presse –
fotograf Martin Langer zum willigen Handlanger
und Harald Ewert sein bedauernswertes Opfer.
Nun also steht denn das Bild des betrunkenen
Harald Ewert für den verpissten Sensations –
journalismus hierzulande und den politischen
Agitationen der Regierenden. Denen hält Ewers
denn auch eigentlich den Spiegel vor.

Martin Langer kassiert für Propagandafoto ab
31-01-2015

Martin Langer, jener Fotograf, welcher 1992 das
Bild ´´ des hässlichen Deutschen „ bewusst wieder
aufleben ließ, zeigt nun allen, das es ihm nur
ums blanke Abkassieren geht. So hat er den Bild-
Chef Kai Diekmann sowie den ZDF-Moderator Jan
Böhmermann abmahnen lassen, welche diese sein
Bild auf Twitter benutzt. Die von dem Fotografen
damit beauftragten Kanzlei legte laut Böhmermann
´´ für das unerlaubte Publizieren eines Fotos in
der Abmahnung einen Streitwert von 7 000 Euro
zugrunde „, unterm Stich soll der TV -Moderator
dann schließlich einen Betrag von 906,50 Euro
zahlen und einer Unterlassungserklärung abgeben.
BILD-Chef Kai Diekmann hingegen braucht nur
845,30 € zu zahlen.
Martin Langer, welcher die Würde des Rostocker
Harald Ewert ( *1954 -†2006 ) für immer zerstört
und massiv dessen Persönlichkeitsrechte verletzt,
hatte er sich von Harald Ewert doch wohl kaum
ein Einverständnis für jenes Foto geholt, gedenkt
damit nunmehr also kräftig Kasse zu machen. Der
arbeitslose Baumaschinist Harald Ewert kann sich
dagegen nicht mehr wehren, denn er starb 2006.
Noch über seinen Tod hinaus, dient Harald Ewert
von da an als Sinnbild des hässlichen Deutschen
und das Foto von ihm wurde gar zu einer ´´ Ikonen
der Nachkriegs-Fotografie in Deutschland „erklärt.
Es wurde hundertfach veröffentlicht und befindet
sich u. a. in Sammlungen des Haus der Geschichte
in Bonn und des Deutschen Historischen Museum in
Berlin.
Das Ganze ist einfach nur widerlich zu nennen.

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